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Denkanstoß

Die Bestimmungen des Wertes von Geld, Waren und Dienstleistungen in früheren und gegenwärtigen Gesellschaftsordnungen verstoßen gegen universelle Prinzipien der Technik-, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Allgemein gilt die kategorische Trennung von realen Mengen und deren Eigenschaften, so daß eine Geldmenge niemals das Gleiche wie der Geldwert sein kann. Des Weiteren gilt die prinzipielle Disparität (Ungleichheit) unterschiedlicher realer Mengen. Damit kann eine Warenmenge niemals das Gleiche wie eine Geldmenge sein, so daß die Ansätze Warenmenge = Geldmenge und Geldmenge = Geldwert zur Bestimmung des Warenwertes falsch sind. Viele der in den Wirtschaftswissenschaften gebräuchlichen Wert-Begriffe (wie Arbeitswert, Buchwert, Finanzwert, Gebrauchswert, Geldwert, Kapitalwert, Marktwert, Materialwert, Mehrwert, Nominalwert, Nutzwert, Produktionswert, Reproduktionswert, Stoffwert, Stückwert, Tageswert, Tauschwert, Vermögenswert, Verteilungswert, Warenwert, Zeitwert) beschreiben Eigenschaften realer Mengen. Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Grundsätze und Methoden werden die voneinander unabhängigen Basisgrößen der Ökonomie wie Produktwert, Gebrauchswert und Tauschwert kausal definiert und auf ihre Grundeinheiten zurückgeführt. Auf der Grundlage der erarbeiteten Definitionen können die wirtschaftlichen Vorgänge in Produktion, Austausch, Konsumtion und Akkumulation konsistent und widerspruchsfrei beschrieben werden. Damit wäre ein möglicher Ansatz zur Gestaltung einer gerechteren Wirtschaftsordnung gefunden.

Einleitung

Waren und Dienstleistungen werden seit ca. 8.000 Jahren gegen Geld getauscht – trotzdem befindet sich das monetäre Verständnis in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch in einem embryonalen Stadium. Die Bestimmung der Waren- und Geldwerte beruhen auf uralten, fundamentalen Irrtümern (siehe Artikel ökonomische Irrtümer). Diese verstoßen gegen allgemein anerkannte Prinzipien der Naturwissenschaften. Außerdem werden in der Ökonomie permanent Größen mit Mengen verwechselt (z.B. Tauschwert mit Preis) und unterschiedliche Größen miteinander vertauscht (z.B. Gebrauchswert mit Tauschwert), so daß es immer wieder zu Fehlern und Widersprüchen kommt, kommen muß.

Das Wissen über das Geld und seinen Wert ist aber von entscheidender individueller und gesellschaftlicher Bedeutung, da die Auswirkungen geldpolitischer Entscheidungen oftmals erst nach Generationen sichtbar werden.

Die Lehre von einer naturwissenschaftlich konsistenten Geld- und Werttheorie auf der Basis einer materialistischen Weltanschauung hat das Ziel, die ökonomischen Begriffe, Korrelationen und Kausalitäten so zu definieren, daß sie mit den Prinzipien und Ansichten der Naturwissenschaften (insbesondere der Physik) übereinstimmen.

Auf den Webseiten der Goldwert-Akademie (insbesondere auf der Subdomain konsIkon) werden die naturwissenschaftlich konsistenten Definitionen des Geld- und Warenwertes, ihre natürlichen Grundeinheiten und Wertebereiche erarbeiten. Es wird nachgewiesen, daß der Warenwert in die drei ökonomischen Basisgrößen Produktwert, Gebrauchswert und Tauschwert zerfällt. Analog geht es dem Geldwert, der sich ebenfalls nur durch diese drei, voneinander unabhängigen Größen darstellen läßt.
Mit den naturwissenschaftlich konsistenten Wert-Definitionen werden in der Subdomain old econ die Irrtümer der alten Ökonomie aufgegriffen und kommentiert. Dadurch können endlich auch die Widersprüche der alten Ökonomie (wie z.B. das Wertparadoxon von Engels) geklärt und behoben werden.

Aufgrund der Fülle des Stoffes und des Umfangs der Wechselbeziehungen wird die gesamte Website (einschließlich ihrer Subdomains) einer permanenten Baustelle gleichen. Hier wird eine neue Seite entstehen, dort etwas hinzu kommen, woanders nachgebessert. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Diese Webseiten dienen nicht der Unterhaltung und dem Vertreiben der Langeweile. Ihr Inhalt ist etwas ernsthafter und die Beschäftigung mit dem Thema etwas langwieriger.

Zum Abschluß möchte ich einen Spruch von Nikolaus Kopernikus zitieren, den ich leicht adaptiert habe:
„Ich bin davon überzeugt, daß vernünftige und selbständig denkende Menschen die Gedankengänge der konsistenten Ökonomie nachvollziehen können, wenn sie sich nur der kleinen Mühe unterziehen wollen, die aufgestellten Definitionen zu begreifen.“ Nikoloaus Kopernikus, 1543

Querverweise

konsIkon
old econ
ChroniWi
Lexoekon
Werkstatt